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  • AutorenbildChristine Dicker

Nur noch drei von zehn Käufen finden im Netz statt

- NEWS -

 

Nach einem starken Anstieg des Online-Shoppings während der Corona-Pandemie kehren die Deutschen vermehrt in den stationären Einzelhandel zurück. Der Anteil derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer Einkäufe online erledigen, ist von einem Drittel 2022 auf 26 % gesunken. 18- bis 39-Jährige bilden hier die Ausnahme, sie kaufen weiterhin deutlich mehr online ein als Personen ab 40 Jahren. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen "Digitalstudie 2023" der Postbank.


Im Schnitt tätigen die Deutschen drei von zehn Einkäufen im Internet, was ebenfalls einen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren darstellt, 2021 waren es noch beinahe vier von zehn. Die Hauptgründe für den digitalen Einkauf sind die bequeme Lieferung nach Hause (64 %), die günstigen Preise und die größere Auswahl (jeweils 53 %). 34 % der jüngeren Online-Kaufenden schätzen zudem die Bequemlichkeit des Kaufs per App. Bei den ab 40-Jährigen sind dies nur 18 %. Gegen den Online-Kauf spricht aus Sicht der Deutschen der Wunsch, die Ware vor dem Kauf sehen und anfassen (39 %) sowie sofort mitnehmen zu können (37 %). 35 % wollen auch den örtlichen Einzelhandel unterstützen.


"Das Einkaufsverhalten normalisiert sich wieder nach Ende der Corona-Beschränkungen und der Nachholeffekt spielt dem Einzelhandel in die Karten. Gerade für die Jüngeren ist jedoch Online-Shopping nicht mehr wegzudenken. Wie beim Banking erfreuen sich hier entsprechende Apps wachsender Beliebtheit", sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank.


Wie im Vorjahr spielt für die Menschen in Bezug auf das Onlineshopping der Umweltschutz eine große Rolle: So befürworten 83 % ein gesetzliches Verbot der Retouren-Vernichtung und 79 % bevorzugen Anbieter, die nachhaltige Verpackung verwenden. Zudem bestellt knapp die Hälfte der Online-Kaufenden nur noch Produkte, die sie voraussichtlich nicht zurückschicken müssen.


Hintergrundinformationen zur Postbank Digitalstudie 2023


Für die "Postbank Digitalstudie 2023 - Die digitalen Deutschen" wurden im August dieses Jahres 3.038 Bundesbürger befragt. Die Postbank untersucht mit der Studie im neunten Jahr in Folge, welche Entwicklungen sich in den verschiedenen Lebensbereichen in Bezug auf Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen. Um eine bevölkerungsrepräsentative Struktur abzubilden, erfolgte eine Gewichtung der Stichprobe nach Bundesland (Proportionalisierung), Alter und Geschlecht. Als Referenzdatei wurde der Zensus 2021 des Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Abweichungen in den Summen lassen sich durch Rundungsdifferenzen erklären.


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