• Christine Dicker

Abstand halten mit BudyGuard®

Aktualisiert: Aug 25

- KONZEPTE -

Abstand halten ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich vor Covid 19 zu schützen. Das Münchner Health-Care Unternehmen HMO AG hat dafür ein Token mit dazugehöriger Software entwickelt, das warnt, sobald der Mindestabstand unterschritten wird und informiert, sobald man mit infizierten Personen in Kontakt getreten ist.


BudyGuard® heißt das Konzept, das so funktioniert: die Token (Budies) sind Armbänder, die an Kunden und Mitarbeiter ausgegeben werden. Sobald der empfohlene Mindestabstand von 1,5 bis 2 m unterschritten wird, warnt das Token. Die dazugehörige Software (BudyGuard®) hilft dabei, Kontaktketten für 21 Tage zu speichern - bis zu 5000 Kontakte sind möglich - und Kunden oder Mitarbeiter zu informieren, sollten diese mit infizierten Personen in Kontakt gekommen sein.


Die Token können gekauft oder gemietet werden die Software wird als Software as a Service (SaaS) angeboten und monatlich abgerechnet. Ein Mobiltelefon ist weder bei Kunden noch bei Mitarbeitern erforderlich.


Und was ist mit dem Datenschutz? Wie Roy von der Locht, COO bei der HMO AG, erklärt, sind die Token so entwickelt, dass sie den Abstand zu anderen gleichen Token messen können – völlig anonym. Wird der Abstand unterschritten, wird ein Alarm ausgegeben – entweder als LED, Vibration oder Sound. Damit können die Betroffenen möglichst schnell wieder den geforderten Abstand herstellen.


Tragen kann man den Token an einem Armband, um den Hals an einem Lanyard oder am Schlüsselbund. Bis zu 5000 Begegnungen können direkt auf dem Token gespeichert werden. Die Batterie-Laufzeit beträgt sieben Tage, aufgeladen werden die Token über ein mitgeliefertes Ladekabel in ca. zwei Stunden.


Die dazugehörige Software Budy Guard® gibt es als App für Android und IOS sowie als Desktop-Lösung. Auch wenn man die App verwendet, so werden alle Begegnungen dennoch anonym und dezentral für 14 Tage gespeichert. Mehr dazu hier .


Die Desktop Tracing Anwendung wurde speziell für Fälle entwickelt, in denen kein Mobiltelefon zum Einsatz kommen soll. Betritt zum Beispiel ein Kunde ein Einkaufscenter, erhält er ein Token. Dieses gibt er beim Verlassen der Einkaufsstätte wieder ab, die Kontakte, die während seines Aufenthaltes stattgefunden haben, werden ausgelesen. Entwickelt der Kunde während der nächsten 14 Tage Krankheitssymptome, soll er dies über eine Hotline mitteilen.


In diesem Fall können dann alle Kontakte schnell und unkompliziert kontaktiert und über eine mögliche Infektion informiert werden. So kann eine mögliche Infektionskette frühzeitig unterbrochen werden, ohne dass es zu einem Shut-Down kommt. Zum Einsatz kommen die Token bereits bei einigen größeren Herstellern in der Produktion, sie sind aber auch eine interessante Option für Shoppingcenter oder Messen.

www.hmo.de

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