• Christine Dicker

EK Servicegroup meldet positives Ergebnis für 2020

- MESSE -

Auf der Pressekonferenz der EK Live, die am 21. Januar natürlich digital stattfand, forderte der Vorstandsvorsitzende der EK Servicegroup, Franz Josef Hasebrink, einen gerechten Lastenausgleich für den Handel, stellte die neue digitale EK Live vor und vermeldete, dass die Gruppe das Jahr 2020 zwar mit einem Umsatzminus, aber dennoch mit einem positiven Ergebnis abschließt.


„Wir setzen uns für den Handel ein,“ betonte Hasebrink, so habe man bei der Politik gefordert, die Verluste auszugleichen, die dem Handel durch die coronabedingten Sonderbelastungen entstanden seien. Gerade die Händler, die Saisonware verkaufen, seien besonders betroffen. Die bislang angekündigten Hilfen seien vielerorts noch nicht angekommen. Die Ek Servicegroup tut aber noch mehr – zusammen mit Kommunen sind konkrete Maßnahmen geplant, um Innenstädte wieder zu beleben: „Der Fachhandel und belebte Innenstädte gehören zusammen!“

Mit diesen Aktivitäten beweist Hasebrink, dass dieser Verbund funktioniert, sich für seine Mitglieder einsetzt. „Wir haben bisher die Krise erfolgreich gemeistert, das hat uns alle zusammengeschweißt.“ Besonders beeindruckt hat den Vorstandsvorsitzenden, wie flexibel gehandelt wurde. So habe es bei den 4000 Mitgliedern der Ek Servicegroup bislang noch keine durch Corona bedingte Insolvenz gegeben. Das zeige auch, wie nachhaltig im Mittelstand gewirtschaftet werde.


Gut gewirtschaft hat auch die EK selbst, zwar weist die Gruppe für 2020 bei einem Umsatz von 2,14 Mrd € (Vorjahr 2,28 Mrd €) ein Minus von 6,3 % aus – im Bereich Fashion und Sport Umsatzverluste, in anderen Bereichen wie z.B. Home, DIY und Living hingegen Zuwächse – dennoch erwarte man nach einer Ausschüttung, die auf Vorjahresniveau liegt, ein positives Ergebnis. Und auch für 2021 sei man gut gewappnet.


Das betrifft unter anderem die Digitalisierung. Vorstandmitglied Susanne Sorg, die diesen Bereich verantwortet, hat einiges zu vermelden: So bietet die EK mit www.Compravo.de einen lokalen Marktplatz an, den Händler mit ihren eigenen Webshops nutzen können – das erhöht die Reichweite. Die im September vorgestellte Fachhandelskampagne „Starker Fachhandel. Von Herzen gern“ wurde vor allem in sozialen Medien gespielt, um möglichst viele Zielgruppen zu erreichen. Im Bereich Fashion habe man zudem schon sehr früh einen Kooperationsvertrag mit Zalando geschlossen. Last but not least die immer wichtiger werdenden Online-Shop, mit denen die EK ihren Händlern Lösungen für den digitalen Auftritt bietet. „Die digitale Transformation bleibt ein Fokus-Thema der EK“, so Sorg abschließend.


Digital fand nicht nur die Pressekonferenz statt, sondern auch die EK Live. Über 200 Aussteller waren mit ihren Sortimenten vertreten, dazu kam noch das Lagerprogramm. „Nach dem aktuellen Feedback unserer Händler und Aussteller waren wir mit unserer Frühjahrsmesse sowohl inhaltlich als auch technisch sehr gut unterwegs“, resümiert Daniel Kullmann, Leiter Corporate Marketing and Communications,direkt nach Ende des digitalen Events. „Mit über 1.500 Fachbesuchern, davon rund 1.000 Handelspartner der EK, wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.“ Auch in dieser Hinsicht hat die EK Servicegroup bewiesen, wie flexibel sie ist.

www.ek-servicegroup.de

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