• Christine Dicker

Impressionen aus Mailand

Aktualisiert: Feb 24

- TRENDS -


tischgespraech.de war für Sie auf der Möbelmesse Mailand unterwegs – wir haben ja versprochen, öfters mal über den Tellerrand zu blicken. Und natürlich haben wir auch einige Showrooms in Mailand besucht, in denen anlässlich der Möbelmesse Unternehmen ihre Produkte präsentieren.


Liegt nach wie vor im Trend: Aperol Spritz. Nach einem langen Messetag eine willkommene Erfrischung.

Vorweg: Der Salone del Mobile ist eine Mammutveranstaltung. 2500 Aussteller zeigen im Mailänder Messegelände Rho ihre Sortimente – dazu kommen noch rund 400 Events in der Mailänder Innenstadt. Man muss also gezielt gehen – oder einfach der Masse in der Mailänder City folgen, die von einem Showroom zum anderen pilgert. Rund 435000 Besucher zählte die Möbelmesse im vergangenen Jahr. Und voll war es auch dieses Jahr … Das zeigt auch, welchen Stellenwert die Möbelmesse weltweit hat.

tischgespraech.de hat sich auf Stimmungen, Materialien und Ambiente konzentriert: Back to nature war das immer wiederkehrende Thema in Mailand – viel Holz, viel Stein war zu sehen. Beides sehr aufwendig verarbeitet, das betont die Schönheit der Oberflächen und Materialien. Die Rückbesinnung auf altes Handwerk findet statt. Oft zu sehen war auch Marmor, aber gar nicht protzig. Er sorgt für spannende Akzente – sei es als Küchenarbeitsplatte wie bei Boffi oder als schlichter Beistelltisch.



Zweiter starker Trend: Grünpflanzen noch und noch. Entweder in einer kompletten Wandbepflanzung, in Gruppen arrangiert oder in Blumenampeln hängend – und natürlich sind Blumenampeln damit wieder ein Thema.



Die Natur zieht auch bei der Wanddeko alle Register: Dedon hat seine Messestände mit Zeichnungen von Meerestieren versehen, bei Moooi – einem niederländischem Tapetenhersteller der Extraklasse – tummeln sich Dschungelmotive. Das bringt eine Portion Extravaganz in den Wohnraum, und das ist neben Schlichtheit ein zweiter Trend.



Bei den Farben gibt es auf der einen Seite gedeckte und pudrige Farben wie Apricot, Rosé und sanftes Grün, auf der anderen Seite rücken dramatische Töne wie Dunkelblau oder Dunkelgrün weiter in den Fokus. Begeistert hat uns auch der Showroom von Bisazza: An den Wänden florale Muster aus den Mosaiksteinen, davor dazu passende üppige florale Arrangements. Spannend auch die Accessoires: Neben den bereits erwähnten Blumenampeln sind Leuchten aus gehäkelten transparenten Materialien zu sehen. Generell sind solche netzartigen Materialen, entweder gehäkelt oder aus Makramee, Ausgangsstoff für eine Vielzahl von Produkten.


Blumen an der Wand, Blumen vor der Wand. Perfekte Inszenierung im Bisazza Showroom.

Übrigens, um schlichte edle Einrichtungen nicht gar zu puristisch und clean wirken zu lassen, setzen die Designer auf Stilbrüche. Besonders gekonnt beim Küchen- und Badhersteller Boffi umgesetzt: alte Eisenpfannen, Drahtkörbe oder antikes Zubehör bringen Stimmung ins Ambiente. Fazit: Wir haben viele Anregungen mitgenommen!


Auf dem Weg zu den Showrooms haben wir übrigens noch zwei Fachgeschäfte besucht: Das eine ein absolute Muss, und stets überlaufen: das exklusive Corso Como und das andere das Fachgeschäft von dem aus Brescia stammenden Hersteller KnIndustries.



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