• Christine Dicker

Kochhaus meldet Insolvenz an

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Ende März hat das Berliner Unternehmen Kochhaus GmbH Insolvenz angemeldet. Laut Wirtschaftswoche habe „die Zeit für eine Restrukturierung mit den finanzierenden Banken und eine Vereinbarung mit einem neuen Investor” gefehlt. Das Geschäft soll trotzdem weitergehen.


Das von Ramin Goo 2008 gegründete Unternehmen eröffnete 2010 seine erste Filiale in Berlin, heute werden insgesamt neun Filialen in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Münster betrieben, dazu kommt der Online Handel. Der vorläufige Insolvenzverwalter Jesko Stark erklärt, dass der Betrieb mit allen 190 Mitarbeiter zunächst weiter laufe, die Geschäfte blieben geöffnet. «Wir wollen das Kochhaus innerhalb eines geordneten Prozesses sanieren und auf der Grundlage unseres Konzepts alle Kochhäuser langfristig erhalten», so Geschäftsführer Ramin Goo. Die Idee von Kochhaus: Läden, in denen Menschen Lebensmittel nach Rezepten einkaufen können. Die dafür nötigen Zutaten sind passend abgewogen und verpackt erhältlich, die Gerichte wechseln regelmäßig. Darüber hinaus werden auch Kochbücher und -kurse sowie die passende Ausstattung wie z.B. Gewürze, Schneidbretter oder Schüsseln angeboten. Laut Handelsblatt erwirtschaftete Kochhaus 2017 10 Millionen Euro Umsatz, ein Fünftel davon im Internet. Kochhaus ist neben Hellofresh und Marley Spoon einer der letzten Anbieter von Kochboxen. www.kochhaus.de

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