• Hartmut Kamphausen

Zwilling unter Strom

Aktualisiert: 14. Feb 2019

- CATEGORY: KONZEPTE -



Mixer, Wasserkocher und Toaster - mit einem Sortiment verschiedener Produkte aus diesen drei Produktkategorien betritt Zwilling den Markt für Elektrokleingeräte. Die Verbindung zur traditionellen Kernkompetenz ist für das Solinger Unternehmen naheliegend: Beim Zerkleinern von Lebensmitteln ist die Qualität des Schneidwerkzeuges gefragt, auch beim Mixen.



„Warum jetzt?“ ist für Michael Gordner, Member of Strategic Executive Council Innovation Management & Sales Asia Pacific bei der Zwilling J.A. Henckels AG, der die neue Produktlinie vorstellte, nicht die Frage. Vielmehr sei die Frage, so Gordner im Rahmen der Pressekonferenz während der Ambiente in Frankfurt: „Warum wurde der Schritt nicht früher gegangen?“ Für das Unternehmen bildet die neue Produktrange der Elektrokleingeräte eine hervorragende Ergänzung des bestehenden Sortimentes. Neben der Kernkompetenz des Schneidens wurden auch andere Kompetenzen in die Entwicklung eingebracht, vor allem die des modernen Designs. Im Premiumbereich bei den Elektrokleingeräten seien laut Gordner vor allem zwei Gestaltungsrichtungen anzutreffen: Retro und funktionales Design. Mit dem „modern Design“ der Zwilling Produkte setze das Unternehmen eine klare Positionierung der neuen Kabelgeräte.


Der Nukleus der neuen Zwilling Enfinigy Serie, so der Name der Elektrokleingeräteserie, sind die vier Standmixer, allen voran der Hochleistungsstandmixer Pro, der mit der speziell entwickelten Winglet-Klinge mit Piranha-Zahnung ausgestattet ist. Diese Klinge wurde, wie die gesamte Enfinigy Serie, in Solingen entwickelt. 288 Jahre Erfahrung in der Messerproduktion vereinen sich in dieser Friodur Spezial-Klinge, die in Solingen aus Spezialstahl eisgehärtet und weiterverarbeitet wird – für langbleibende Schärfe.


Um eine relevante Kompetenz bei Handel und Konsumenten darzustellen, wird das Sortiment der Blender um Toaster, Wasserkocher und eine digitale Küchenwaage ergänzt. Alle Geräte wurden in Zusammenarbeit mit den international renommierten Architekten Matteo Thun und Antonio Rodriguez entwickelt, sind hochwertig verarbeitet und optisch aufeinander abgestimmt. „Wir haben uns für eine klare Design-Sprache entschieden“, so Designer Matteo Thun. „Ein Knopf ist besser als viele Knöpfe“, so sein Statement während der Pressekonferenz, „die Geräte lassen

sich mit einem einzigen zentralen Knopf bedienen, der eine einfache, intuitive Handhabung ermöglicht.“


Das Sortiment geht im Sommer an den Start, für das vierte Quartal kündigte Zwilling die Ergänzung um ein „smartes Kochsystem“ an. Mit dem intelligenten Kochsystem der Zwilling Enfinigy Serie, bestehend aus dem intelligenten Induktionskochfeld, dem Multipoint-Sensor mit Ladeschale und der Zwilling App, können Kunden digital assistiert kochen und gleichzeitig ein „gelungenes, kreatives Kocherlebnis genießen“. Durch die Zwilling MagSense-Technologie werden Kochprozesse wie Simmern, Aufwärmen und Wokken automatisiert. So können Pasta und Pancakes ohne Überkochen und Anbrennen zubereitet und Steaks auf den Punkt gebraten werden. Die App bietet dabei neben Kochanleitungen auch Inspiration für zahlreiche neue Rezepte, die mit dem intelligenten Induktionskochfeld zubereitet werden können.


Das intelligente Kochsystem wurde in Deutschland von einem eigenen Team aus Technologie-Experten bei Zwilling in Solingen in Kooperation mit dem Start-up Cuciniale, einem führenden Technologieunternehmen im Bereich Smart Cooking, an dem sich Zwilling in 2018

als strategischer Investor beteiligt hat, entwickelt.


www.zwilling.com


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