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  • AutorenbildChristine Dicker

Passion Star für Sichtbare Nachhaltigkeit geht an Pecht Shoppingwelt

- NEWS -

 

„Wow! Jetzt haben wir endlich gewonnen, auf diesen Preis haben wir lange hingefiebert,“ freut sich Björn Tischer, der zusammen mit Bernd Titius die Pecht Shoppingwelt in Bad Neustadt an der Saale leitet, über den Passion Star für sichtbare Nachhaltigkeit bei der Preisübergabe am 9. November in den Geschäftsräumen des 150 Jahre alten Familienunternehmen.


Überreicht wurde der renommierte Handelspreis von EK Vorstand Jochen Pohle und Klaus Schmelzeisen, Mitglied der Fachjury aus Wissenschaft, Handel, Wirtschaft und Medien, die aus 16 Finalisten vier Unternehmen erkoren hatte – drei aus Deutschland und eines aus den Niederlanden.


Passend zur Lage im vergangenen Jahr hatte die Jury neben Kriterien wie Qualität, emotionale Wirkung oder Lebensart ganz besondere Aspekte wie Kampfgeist, Kreativität, unternehmerischen Mut und gelebte Nachhaltigkeit zur Kür der Gewinner herangezogen. Und so freut sich das gesamte Team der Pecht Shoppingwelt jetzt über den Passion Star für sichtbare Nachhaltigkeit.

Wie Jury-Mitglied Klaus Schmelzeisen in seiner Laudatio ausführte, habe vieles bei der Bewerbung von Pecht überzeugt. Zum einen der ausgezeichnete Umgang mit den Mitarbeitern, aber auch das Geschäft selbst mit seiner großen Sortimentstiefe sowie die vielen Aktivitäten, die zur Kundenbindung beitragen. Und natürlich der Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit – das habe man, so Schmelzeisen, nicht nur verstanden, sondern sichtbar umgesetzt. In den Regalen weisen zahlreiche Aufsteller darauf hin, was diesen Lieferanten, dieses Produkt so nachhaltig macht.

Das gibt den Kunden schnelle Orientierung. Das alles aus der Überzeugung heraus, dass jeder einzelne Verantwortung für den Erhalt dieser Welt übernehmen muss. Was noch überzeugt hat, war die Aussage von Pecht in der Bewerbung „Wie kann ich Tag für Tag ein Stückchen besser werden.“ Das Unternehmen denke heute schon über die Zukunft nach.


150 Jahre alt ist das Traditionshaus im Herzen von Bad Neustadt a. d. Saale, aber von Altersmüdigkeit keine Spur. Ganz im Gegenteil: Die „Macher“ des Familienunternehmens lassen bei der Verfolgung ihres wichtigsten Ziels nicht locker. „Wir wollen unseren Kunden ein positives Lebensgefühl mitgeben, und das in allen Einkaufswelten“, postulieren Bernd Titius und Björn Tischer.

„Natürlich wollen und müssen wir Geld verdienen“, erklärt Titius, „aber das kann man auch mit Artikeln, die sich mit gutem Gewissen verkaufen und kaufen lassen.“ Und davon gibt es in den sechs Einkaufswelten der Pecht Shoppingwelt eine große Auswahl. Auf 7.300 qm Verkaufsfläche in drei Häusern treffen die Kunden in der Modewelt, Sportwelt, Reisewelt, Wäschewelt, Kinderwelt und Livingwelt auf Artikel, die mit dem „Nachhaltigkeit Geprüft“-Logo von Pecht gekennzeichnet sind.


Dahinter stecken Marken, die unter Einhaltung von ökologischen und sozialen Standards produzieren und mit entsprechenden Siegeln wie Bio-Cotton, FSC oder Fair-Trade ausgezeichnet sind. In einem Digital-Projekt erklärten die Auszubildenden den 145 Kolleginnen und Kollegen alle nachhaltigen Siegel per Video. Interessierte Kundinnen und Kunden finden sämtliche Informationen dazu gut aufbereitet auf der Pecht-Homepage und im „Nachhaltigkeits-Flyer“.

Die Haltung, aus einer privilegierten Situation heraus einen Beitrag zur Verbesserung sozialer Missstände zu leisten, ist im Hause Pecht im Übrigen fest verankert. 2015 gründeten die Inhaber Heidemarie und Franz Pecht eine Stiftung, die regionale und weltweite Hilfsprojekte für Kinder in Not unterstützt. Die Förderung von Sportvereinen, Freiwilligen Feuerwehren, Kindergärten und anderen gemeinnützigen Organisationen, ein geplanter Spendenlauf für die Lebenshilfe Bayern, die Teilnahme am „Fair Trade Netzwerk“ der Heimatstadt oder das Engagement zur Erreichung des Status „Fair Trade Landkreis Rhön Grabfeld“ sind Kennzeichen einer tiefen regionalen Verwurzelung.

Auch innerhalb des Unternehmens übernimmt Pecht Verantwortung. Mit der Umstellung auf energiesparende LED-Beleuchtung wurden mehrere hundert Tonnen CO² eingespart, benötigte Dienstleistungen wie Druckaufträge oder die Energieversorgung werden bevorzugt in der Region vergeben. „Unser nächstes Projekt ist die Implementierung einer 1.500 qm großen Photovoltaik-Anlage auf Haus 2“, erzählt Bernd Titius. „Wir wollen schließlich jeden Tag einen Schritt besser werden.“


Und auch gastronomisch hat das Pecht Shoppingparadies einiges drauf: Im Angebot finden sich natürlich regional gefangener Fisch und andere Leckereien aus der Gegend.


Wie sehr das Unternehmen mit der Heimatregion verbunden ist, zeigt auch eine aktuelle Maßnahme: In Anlehnung an die in entsprechender Form gebaute Stadtmauer wurde das Herz-Symbol anlässlich des 150-jährigen Bestehens in das Firmenlogo integriert.


Eine Inspiration für die EK Händlergemeinschaft


Nicht nur die Passion Star Jury zeigte sich von der nachhaltigen Ausrichtung der Pecht Shoppingwelt begeistert. Für EK Vorstand Jochen Pohle ist die an den Tag gelegte Konsequenz der „Überzeugungstäter“ bei der Umsetzung ihrer Unternehmensphilosophie Ausdruck einer Haltung, die alles widerspiegelt, was den zukunftsorientierten Fachhandel auszeichnet: „Damit sind die Bad Neustädter Inspiration und Vorbild für uns alle. Wir sind stolz darauf, solche Unternehmer in unserer Händlergemeinschaft zu haben.“



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