• Hartmut Kamphausen

Das Coronavirus – Tipps für Handel und Warenlogistik

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Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass sich das Coronavirus auch in Europa kontinuierlich weiter ausbreitet. Aufgrund der hohen Infektiösität ist mit einer weiteren Verbreitung in der Bevölkerung auch in Deutschland zu rechnen. Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik BGHW hat aktuelle Fragen und Antworten zusammengetragen.


Wie stellen sich Unternehmer auf die Krankheitswelle ein? Wie lange überleben Coronaviren auf Oberflächen? Welche Gefahr geht von importierten Waren oder Postsendungen aus?

Für Unternehmen sind aber nicht allein die Antworten auf diese und weitere Fragen zum Virus relevant, es gilt auch, sich auf eventuelle Ausfälle von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorzubereiten. Hier verweist die BGHW auf zehn Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung der Unfallversicherungsträger. Wichtig ist es generell, durch eine sachliche Risikokommunikation Paniksituationen zu vermeiden.



Was ist im Einzelhandel und bei ständigen Kundenkontakten zu beachten?


Im Einzelhandel sollten die Hygienemaßnahmen, die gegen saisonale Grippe empfohlen werden, konsequent angewendet werden. Wo es möglich ist, sollte der Abstand zum Kunden von mindestens einem Meter eingehalten werden. Das ist natürlich nicht immer möglich, zum Beispiel an Kassenarbeitsplätzen. An solchen Arbeitsplätzen sollten deshalb keine Beschäftigten mit Vorerkrankungen, insbesondere bestehenden Atemwegserkrankungen wie Asthma, beschäftigt werden. Mitarbeiter mit Vorerkrankungen sollten, wenn möglich, übergangsweise zum Beispiel im Lager eingesetzt werden. Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement kann zum Schutz der Beschäftigten beitragen. Dazu zählt insbesondere, den Beschäftigten frisches Obst und Getränke zur Verfügung zu stellen.


Und noch ein Hinweis der BGHW, der bei jedem Infekt gilt, insbesondere im Hinblick auf die derzeitige Situation: Wer krank ist, soll sich nicht „heldenhaft“ an den Arbeitsplatz schleppen. Er oder sie soll sich zu Hause auskurieren, bis die Gesundheit wieder voll hergestellt ist und keine Möglichkeit mehr besteht, andere anzustecken. So lässt sich verhindern, dass die Kolleginnen und Kollegen zu Infizierten werden, die dann ebenfalls erkranken und ausfallen. Dies sollte von den Führungskräften aktiv kommuniziert und vorgelebt werden.

Foto: Pixabay


Zur Information der BGHW mit Links zu weiteren Informationsquellen finden Sie HIER.


www.bghw.de


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