• Christine Dicker

Trends Up West erfüllt Erwartungen nicht

- MESSE -

 

Im Vorfeld der Show Days, die vom 12. bis zum 14. August auf dem Areal Böhler in Düsseldorf stattfanden, sprachen die Veranstalter von 4.000 erwarteten Besuchenden. Letztlich kamen dann rund 1.900 zur Trends Up West. Das ist zudem ein Drittel weniger als zur Veranstaltung im Februar. Das hatte laut Veranstalter seine Gründe.


„Es ist immer was los während der Trends Up West in Düsseldorf. Offenbar bringen wir die Region in Wallung“, sagt Veranstalter Willo Blome, blomus, scherzhaft. Denn nach zwei Orkanen während der Februar-Ausgabe wurden die Show Days dieses Mal durch eine Bombenentschärfung im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort am Starttag der Veranstaltung beeinträchtigt. Dadurch kam es zur Sperrung der A44, was die Anreise für viele erschwerte.


Bis zu diesem Punkt konnten Willo Blome und seine Trends Up West-Mitstreiter Florian Burghard, Sompex, und Marco Hübecker, fleur ami, einen gelungenen Auftakt der 4. Ausgabe konstatieren. Doch mit der ungewollten „Bombenstimmung“ am Freitagnachmittag setzte ein Zwischentief ein, das auch den Samstag beeinflusste, an dem nur 450 Besuchende den Weg in das hochsommerliche Düsseldorf fanden. Der Sonntag konnte dann mit 900 Gästen wieder an die gewohnte Form anknüpfen. In Summe zählte die Konsumgüter-Show 1.900 Besuchende aus dem Handel, das waren weit weniger als die erwarteten 4.000, von denen die Veranstalter im Vorfeld sprachen. Und das, obwohl in der neuen, voll klimatisierten und größeren Ausstellungshalle 150 Marken vertreten waren. So viele wie noch nie.


Laut Veranstalter konnten die Besuchenden allen relevanten Einzelhandelszweigen zugeordnet werden. Sie konnten sich in entspannter Atmosphäre von den Produkten mit hohem Trend-Faktor überzeugen. Einen Wermutstropfen gab es dennoch: Dass bei über 2.700 Vorregistrierungen mehr als 800 No-Shows gezählt wurden, führte zu einem organisatorischen Problem. Schließlich hatten die Veranstalter ein Catering in entsprechender Größenordnung disponiert. Um zukünftig besser und nachhaltiger planen und die gestiegenen Energiekosten teilweise kompensieren zu können, wird ab der nächsten Ausgabe der Trends Up West eine geringe Eintrittsgebühr bei der Registrierung fällig. Auf der Veranstaltung können die Gäste dann wie gewohnt nach Bedarf parken, essen und trinken.


Schon jetzt werden die Weichen für die nächste Ausgabe gestellt: Die Trends Up West-Veranstalter haben vom 11. bis 13. Februar 2023 wieder die 8.500 qm große Schmiedehalle gebucht.

www.trendsupwest.de

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