Erfa 2026: Austausch, der den Unterschied macht
- Christine Dicker

- vor 5 Stunden
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Die ERFA-Tagungen der EK/servicegroup im Frühjahr diesen Jahres haben wieder einmal gezeigt, wie wertvoll gelebte Zusammenarbeit im Fachhandel ist. In einem Marktumfeld, das von steigendem Wettbewerb, wachsendem Kostendruck und sich wandelnden Kundenerwartungen geprägt ist, gewinnt eines zunehmend an Bedeutung: der offene, ehrliche Austausch auf Augenhöhe – verbunden mit der Bereitschaft, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen.
Praxisnah, direkt, wirkungsvoll
Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagungen stand erneut der direkte Praxisbezug. Die persönlichen Treffen – ob bei Gastgeberhändlern, auf Messen oder im Rahmen von Konzeptbesuchen im In- und Ausland – boten Raum für intensive Diskussionen, konkrete Lösungsansätze und strategische Impulse.
Ein zentrales Element: die Storechecks. Sie liefern nicht nur fundiertes Feedback, sondern eröffnen neue Perspektiven auf das eigene Geschäft. Aus ersten Ideen entstehen in der Gruppe häufig weitergedachte Konzepte, die im Anschluss direkt umgesetzt werden.
Von der Idee zum Quick Win
Was die Tagungen besonders geprägt hat, ist die gelungene Verbindung aus strategischem Weitblick und operativer Umsetzbarkeit. Ob Flächenkonzepte, Sortimentsentwicklung, Personalthemen oder Marketing – die Bandbreite war groß, der Nutzen unmittelbar spürbar. Besonders wertvoll: die sogenannten „Quick Wins“. Impulse aus der Gruppe, die sich direkt übertragen lassen und schnell Wirkung zeigen. Der Blick über den eigenen Tellerrand wird so zum echten Erfolgsfaktor – denn funktionierende Lösungen lassen sich adaptieren und individuell weiterentwickeln.
Offenheit als Erfolgsprinzip
Ein entscheidender Baustein für die Qualität der ERFA-Arbeit bleibt die Zusammensetzung der Gruppen. Neben strukturellen Gemeinsamkeiten zählt vor allem die persönliche Passung. Vertrauen und Offenheit schaffen die Basis für einen Austausch, der in die Tiefe geht. 2026 hat einmal mehr gezeigt: Die Bereitschaft, Zahlen transparent zu teilen und auch Herausforderungen offen anzusprechen, ist deutlich gewachsen. Diese neue Qualität im Dialog hebt den Mehrwert für alle Beteiligten spürbar an – und sorgt für fundierte, belastbare Entscheidungen im eigenen Unternehmen.
Professionell organisiert, individuell gestaltet
Die inhaltliche und organisatorische Begleitung durch die EK bietet den passenden Rahmen. Von der Themenplanung über die komplette Organisation bis hin zu gezielten Impulsen wird jede Tagung individuell auf die Bedürfnisse der Gruppe zugeschnitten. Gleichzeitig bleibt ausreichend Raum für den wichtigsten Erfolgsfaktor: die Dynamik innerhalb der Gruppe selbst. Denn genau hier entstehen die Impulse, die den Unterschied machen.
Starkes Netzwerk mit Zukunft
Das Feedback der Teilnehmenden bestätigt auch 2026 den hohen Stellenwert der ERFA-Arbeit. Gerade in herausfordernden Zeiten wird der direkte Austausch als unverzichtbar wahrgenommen – als Quelle für Orientierung, Motivation und konkrete Lösungsansätze. ERFA-Arbeit ist damit weit mehr als ein klassisches Austauschformat. Es ist ein aktives Netzwerk, das Entwicklung fördert, Potenziale sichtbar macht und den Fachhandel nachhaltig stärkt. Der Rückblick auf 2026 zeigt deutlich: Wer voneinander lernt, ist klar im Vorteil – und gemeinsam geht mehr.







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