• Christine Dicker

Industrielook für KPM Porzellan

- PORZELLAN -

 

Woran erinnert das bloß? Die neue Kollektion Mandorla der KPM Berlin weckt Erinnerungen, denn Vorbild für das Dekor sind industriell genutzte Schutzbleche, die Wand und Boden vor zu großer Abnutzung schützen sollen. Der Stuttgarter Künstler Reiner Xaver Sedelmeier inspirierte KPM Chefdesigner Thomas Wenzel zu einer kunstvollen Zusammenarbeit, bei der vermeintlich banales Alltagsdesign auf hochwertiges Porzellan übertragen wird. Dabei entstanden Krug, Becher und Vasen aus Biskuitporzellan, allesamt Zylinder, die mit den typisch elliptischen Formen des Schutzmetalls in Form gegossen wurden.


Die industrielle Herleitung der Oberflächengestaltung war dabei das, was KPM Chefdesigner Thomas Wenzel besonders begeistert hat. Und das, was letzten Endes auch die Formen der Produkte definieren sollte: “Tränenblech wird normalerweise gewalzt, also war der Ausgangspunkt schnell, den Zylinder beziehungsweise anders gesagt: das Rohr als Form zu nehmen.” Wenzel erdachte Krug, Becher und Vase und sortierte die Mandorlas in regelmäßiger Anordnung, so dass der Betrachter “selbsterfahrend erkennt, was er da eigentlich sieht. Die Formen sind schön und schlicht, aber die reliefierte Haptik schafft eine Irritation, an die man sich erinnert. Die Wahl des Biskuitporzellans als Material betont dabei die Schärfe und Genauigkeit.”


Das Relief und die Außenseiten des weißen Porzellans der MANDORLA Kollektion sind aus feinstem, hochwertigstem Biskuitporzellan gefertigt. Die Innenwände von Becher, Vase und Krug sind allesamt glasiert.

www.kpm-berlin.com

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