Neueröffnung bei Köstner in Neustadt an der Aisch
- Christine Dicker

- 12. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
- KONZEPTE -
Köstner ist eine Institution in Neustadt an der Aisch. Seit 1934 hat das Unternehmen hier in der rund 13.000 Einwohner zählenden mittelfränkischen Stadt seinen Sitz. Was damals als Eisen- und Kohlenhandlung begann, ist heute eine breit aufgestellte Firmengruppe mit mehr als 500 Mitarbeitern in fünf Tochterunternehmen an mehreren Standorten und nach wie vor einer Abteilung für Glas, Porzellan, Geschenkartikel und Haushaltswaren.
Diese wurde jetzt nach dem Umzug in das neue Firmengebäude neu eröffnet, „offiziell“ zwar erst im März 2026, aber der Verkauf findet bereits statt. Dass es diese Abteilung nach wie vor gibt, ist dem Engagement von Salomé Teltschik, der Frau des Geschäftsführers Dr. Norbert Teltschik, und Stefan Stillrich zu verdanken, die entgegen aller Trends auch nach wie vor neben dem Onlinehandel auf ein stationäres Ladenkonzept für das regionale Publikum setzen. Stefan Stillrich kam 2016 ins Unternehmen, ist für E-Commerce (koestner-shop.de) und Social Media verantwortlich, und hat seitdem parallel zum stationären Verkauf den Onlineshop aufgebaut.
Mit dem erwirtschaftet die Abteilung mittlerweile 90 % ihres Umsatzes. „Neustadt an der Aisch ist nicht der Nabel der Welt, von der Laufkundschaft alleine können wir uns nicht so schnell weiterentwickeln,“ erklärt Stillrich. Nach dem Umzug in das neue Gebäude, das direkt an der vielbefahrenen B 470 am Ortsanfang von Neustadt an der Aisch liegt, und mit seinen großen Schaufenstern Durchfahrende aufs Sortiment aufmerksam machen soll, erhofft man sich mehr Frequenz. „Durch eine Videoleinwand und die große Schaufenster wollen wir mehr Sichtbarkeit erreichen,“ erklärt Stillrich. Auch Verkaufsaktionen und Veranstaltungen sind geplant und sollen Kunden ins Haus bringen.
Denn einen Besuch ist Köstner auf jeden Fall wert. Zum einen, weil das Geschäft nach dem Umbau optisch viel hermacht: Mit einem einzigartigen Fließenboden, einem hellen, sehr aufgeräumten Setting und einer 200 Quadratmeter großen GPK-Abteilung, die im vordersten Bereich des weitläufigen Geschäftes platziert ist und so für Aufmerksamkeit sorgt. Auch das Sortiment und die Präsentation können sich sehen lassen: Salomé Teltschik setzt auf Premium Marken wie Villeroy & Boch, Fissler, Le Creuset, WMF, Leonardo, Ritzenhoff, Küchenprofi und andere mehr. „Wir wollen ein vernünftiges und hochwertiges Angebot mit Ware, von der wir überzeugt sind. Wir justieren immer wieder einmal nach, nehmen neue Marken auf.“
Gezeigt wird dieses Sortiment in eigenen Präsentationsmöbeln. Das war Salomé Teltschik im Hinblick auf ein einheitliches Erscheinungsbild wichtig – Präsentationsmöbel der Industrie findet man bei Köstner nicht. Zum optisch großzügigen Eindruck tragen auch die hohen Decken, die großen Schaufenster sowie die weitläufigen Flächen bei: Köstner bietet nicht nur den Artikeln unserer Branche Platz, integriert ist die Abteilung in eine sogenannte Handwerkstadt / Garten – mit Angeboten für Arbeitskleidung und -schutz, Werkzeugen, Tools für den Garten sowie eine große Sanitär- und Bauelemente-Ausstellung.
Dieses umfangreiche Sortiment zieht unterschiedlichste Menschen zu Köstner, die dann auch auf die prominent platzierte GPK-Abteilung aufmerksam werden und im besten Fall kaufen. Salomé Teltschik und Stefan Stillrich verlassen sich aber nicht allein darauf, sie bleiben auch weiter sehr aktiv im Online-Bereich. Suchen auf Messen wie „der Ambiente“ nach neuen Marken, die ins Sortiment passen. „Wir brauchen unkomplizierte Partner,“ betont Stefan Stillrich.
Zur Firmengruppe Köstner:
Die Firmengruppe Richard Köstner ist der Partner für Handwerk und Industrie. Mit einem breit gefächerten Produktsortiment bieten sie als Fach- und Großhandel in verschiedensten Geschäftsfeldern Lösungen sowohl für Handwerker, als auch die Industrie. Schwerpunkte des Sortiments bilden die Bereiche Sanitär mit großzügigen Bäderausstellungen, Bauelemente mit eigenen Servicemonteuren, Werkzeuge & Maschinen für den Handwerker sowie die Köstner-Stahlzentren. Die Firmengruppe ist in Familienhand, mittlerweile in der dritten Generation. Fest verwurzelt im mittelfränkischen Neustadt an der Aisch ist die Gruppe mit mehreren hundert Mitarbeitern einer der großen Arbeitgeber der Region.


















Kommentare