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Print bleibt führend – Hybridnutzung erreicht Rekordwert

  • Autorenbild: Christine Dicker
    Christine Dicker
  • vor 1 Stunde
  • 2 Min. Lesezeit

- NEWS -

Die Angebotskommunikation bleibt auch 2026 dynamisch: Händler testen, welche Kanäle, Zeitpunkte und Formate am besten funktionieren, um Konsumentinnen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund stellt sich einmal mehr die Frage: Welche Rolle spielt der Print-Prospekt im Jahr 2026? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der neue Prospektmonitor 2026 von IFH MEDIA ANALYTICS, für den 1.000 Verbraucher bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen: Der gedruckte Prospekt bleibt das beliebteste Medium der Angebotskommunikation.



Nahezu alle Befragten (97 %; 2024: 95 %) blättern zumindest gelegentlich in Print-Prospekten, 74 % sogar mindestens einmal pro Woche. Die Nutzung zieht sich dabei durch alle Altersgruppen: Zwar greifen Verbraucherinnen ab 50 am häufigsten zum gedruckten Prospekt, aber auch 64 % der 18- bis 29-Jährigen nutzen gedruckte Prospekte wöchentlich. Wer Prospekte erhält, nutzt sie zudem intensiv – durchschnittlich 1,9 Personen pro Haushalt lesen mit. Selbst unter Werbeverweigerinnen ist das Interesse bemerkenswert hoch: 49 % möchten trotz „Keine Werbung“-Aufkleber ausgewählte Print-Medien weiterhin beziehen.


Anteil von Hybridleserinnen auf Rekordniveau


Parallel dazu behauptet auch der digitale Prospekt seinen Platz: Weiterhin greifen 62 % der Befragten mindestens wöchentlich auf Online-Prospekte zurück. Besonders deutlich zeigt sich jedoch der Trend zur hybriden Nutzung: 88 % der Prospektleser kombinieren heute Print und Digital – ein neuer Rekordwert. Sowohl bei Print- als auch bei Online-Prospekten dominieren Anbieter aus den Bereichen LEH und Drogerie das Angebot. „Prospekte bleiben für Händler ein zentrales Instrument, um Preis-Leistungs-Kompetenz zu zeigen und Frequenz zu sichern – gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Aber Kundinnen denken nicht in Kanälen. Wer heute Angebote sucht, bewegt sich selbstverständlich zwischen Briefkasten, App und Website. Die entscheidende Frage für Händler lautet daher nicht mehr ‚Print oder Digital‘, sondern: Wie orchestrieren wir Print-Prospekt, Online-Prospekt und App zu einer stimmigen Customer Journey?“, so Andreas Riekötter, Geschäftsführer IFH MEDIA ANALYTICS.


Prospekteinstellungen und Wiedereinführungen beeinflussen die

Markenwahrnehmung


Entsprechend der hohen Relevanz und Nutzung von Prospekten werden auch strukturelle Änderungen in der Prospektverteilung deutlich wahrgenommen. Die Einstellung durch große Händler betrifft jeden zweiten Haushalt direkt und wird von vielen Betroffenen kritisch bewertet. Genannt werden vor allem schlechtere Vergleichsmöglichkeiten (48 %), eine weniger kundenorientierte Wahrnehmung des Händlers (40 %) oder selteneres Einkaufen (37 %) als Folgen. Umgekehrt zeigen Wiedereinführungen deutlich positive Effekte: Mehr als die Hälfte (53 %) derjenigen, die nach einer Pause wieder einen Prospekt erhalten, bewertet die Rückkehr positiv – vor allem, weil sie dadurch leichter gute Angebote finden.


Über die Studie


Mit dem „Prospektmonitor“ veröffentlicht IFH MEDIA ANALYTICS seit 2023 regelmäßige und systematische Analysen und Bewertungen des Prospekt-Mediums. Dabei werden Mediennutzung und -wirkung aus Sicht der Konsumentinnen untersucht und Schwerpunktthemen beleuchtet. Die aktuelle Erhebung widmet sich den Schwerpunktthemen Nutzungsentwicklung sowie Prospekteinstellungen und -wiedereinführungen. Dazu wurden im Februar 2026 in einer repräsentativen Onlinebefragung 1.000 Konsumentinnen aus unterschiedlichen Haushaltsgrößen und -nettoeinkommen befragt. Die Studie kann kostenpflichtig im Shop des IFH KÖLN erworben werden. Zudem werden die Ergebnisse am 21. April um 14 Uhr im ECC WEB TALK „Prospektmonitor – Wie steht es um den Print-Prospekt im Jahr 2026?“ präsentiert. www.ifhmediaanalytics.de

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