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  • AutorenbildChristine Dicker

TÜV Rheinland entwickelt neues Testverfahren für Thermobecher

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TÜV Rheinland hat eine neue Prüfgrundlage für Thermobecher entwickelt. Getestet werden die Zuverlässigkeit, Qualität und Sicherheit von Thermobechern, die in Deutschland und Europa angeboten werden. Für erfolgreich getestete Produkte vergibt TÜV Rheinland das LGA testet Quality-Prüfzeichen, mit dem Hersteller das Vertrauen in ihre Produkte stärken können.

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher werden bereits die leidige Erfahrung gemacht haben, dass Thermobecher häufig alles Mögliche tun – nur nicht das, was sie sollen: nämlich warm- und dichthalten“, erklärt Margarita Mekk, Expertin für Prüfung von Haushaltsartikeln mit Lebensmittelkontakt bei TÜV Rheinland LGA Products. „Tatsächlich gibt es in der EU für Thermobecher keine entsprechende Norm, die Verbrauchern Hinweise zu Anforderungen an Qualität oder Sicherheit des Produkts gibt.“ Zwar müssten Hersteller eine LFGB-Erklärung (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) vorweisen. Diese sagt aber nichts zur Sicherheit oder Qualität des Produktes aus. Die Folge: „Es gibt viel Mangelware auf dem Markt – Plastikmüll, der weder funktional noch nachhaltig verwendet werden kann. Die Preisspanne zwischen den unterschiedlichen Produkten ist ebenso groß wie deren Qualitätsunterschiede“, so Mekk weiter. Die häufigsten Probleme sind Undichtigkeiten, defekte Isolierbehälter und Probleme mit der Spülmaschinenfestigkeit.

Um Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Kaufentscheidung zu helfen, hat TÜV Rheinland nun einen Prüfkatalog mit dazugehörigem Prüfzeichen für Thermobecher entwickelt. Die Fachleute von TÜV Rheinland prüfen beispielsweise, ob ein Thermobecher sicher steht, der Verschluss wirklich dicht bleibt und wie gut das Produkt vor Bruch geschützt ist. Zudem legen die Prüfexpertinnen und -experten einen Fokus auf die Spülmaschineneignung. Sämtliche Prüfungen sind standardisiert und reproduzierbar.

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