TrendSet Sommer 2026: Orderauftakt in München
- Christine Dicker

- vor 3 Tagen
- 5 Min. Lesezeit
- MESSE -
Über 1.700 Marken und Kollektionen aus rund 40 Ländern, 5 Messehallen mit 6 Themenwelten und 2 Topic Areas auf circa 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche – das war die TrendSet Sommer 2026. Vom 11. bis 13. Juli kamen knapp 16.000 Besucher nach München.
Das sind zwar fast 8 % weniger als im Vorjahr, dennoch zeigten sich die Aussteller sich im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Messeverlauf. Doch die Konsumzurückhaltung in Deutschland und dem angrenzenden Ausland war klar zu spüren. Wie auch alle anderen Institutionen hofft die TrendSet in den nächsten Monaten auf einen deutlichen Stimmungswechsel, damit 2027 wieder ein erfolgreiches Jahr für die Branche wird.
Die TrendSet, die auch ein Stimmungs- und Wirtschaftsbarometer ist, appelliert an die politischen Verantwortlichen, mit motivierender Wirtschaftspolitik bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Wie das auch von allen Wirtschaftsverbänden und vom Markt gefordert wird. Die Verunsicherung der Besucher zeigte sich auch daran, dass die Vor-Order für die Frühlingsware zurückhaltender ausfiel.
„Durch den starken Montag mit hohen Besucherzahlen und guter Order wurde der erste, eher verhaltene Messetag, wieder ausgeglichen. Am Samstag kam generell viel zusammen. Neben der ohnehin schwächelnden Konjunktur, hat auch die Hitze viele eher an die Badeseen als zur Messe gelockt. Hinzu kam, dass die K-Popband BTS ihre einzigen zwei Deutschlandkonzerte am Wochenende in der ausverkauften Allianz Arena spielte. Was zur Folge hatte, dass normale Münchner Hotelzimmer-Preise durch Tausende begeisterte Fans, die in die Landeshauptstadt schwemmten, auf bis zu 800 Euro die Nacht hochschossen. Für Fachbesucher, die von weither kommen, hat das die Präsenz in München deutlich erschwert. Und die, für die sich eine Autofahrt nach München lohnte, kamen nur für einen oder zwei Tage, bevorzugt am Sonntag, wo das eigene Geschäft zu hatte.“, kommentiert Tatjana Pannier den Messeverlauf.
TrendSet Sommer 2026 behauptet sich auch in schwierigen Zeiten
Und dennoch war die TrendSet Sommer 2026 trotz der äußeren Rahmenbedingungen eine gute Messe, die die Erwartungen erfüllt hat. Die Stimmung auf der Messe war motiviert. Auch die getroffene Erwartungshaltung wurde aufgefangen, da der Auslandsanteil der Fachbesucher aus den kaufkraftstarken Regionen Österreich, der Schweiz und Südtirol merklich anstieg. Außerdem blieben österreichische Besucher zum Teil mehrere Messetage auf der TrendSet, was sicherlich auch dem Wegfall der Salzburger Messe geschuldet ist, sodass sich viele in München neu orientiert haben. Gut klimatisierte Messehallen, die die Hitze wirksam aussperrten, taten ihr Übriges.
Verkaufsstarke Neuheiten für das Herbst-, Winter- und Weihnachtgeschäft
Auf circa 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Messe München waren die Messestände randvoll mit Produkten für Herbst/ Winter 2026.27 und die Festive Season. Die Fachbesucher aus Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern belohnten die Vielfalt an Produkten und Kollektionen mit guter Order, um ihre leeren Lager mit Ware für die neue Saison zu füllen. Vor allem der Einzelhandel, der auf der TrendSet Sommer 2026 sehr stark vertreten war, geht neue Wege in der Sortimentspolitik jenseits klassischer Kernsortimente. Das zeigte sich an den Orders quer durch die Kollektionen hin zu Cross-Selling und Concept-Stores-Konzepten.
Neues Sortimentskonzept, starke Orderqualität
Der Fachhandel verändert sich. Reine Spezialisierung weicht dem kuratierten Sortimentskonzept. Concept Store, Shop-in-Shop oder Living Store sind die Wachstumsmodelle des stationären Handels in Europa. Diesem Wandel im Handel begegnet die TrendSet mit einem weiterentwickelten und verkaufsorientierterem Sortimentskonzept, das auf der TrendSet Sommer 2026 erfolgreich eingesetzt wurde.
Mit den sechs Themenwelten Home & Giving, Garden & Outdoor, Decoration & Handicraft, Kids & Family, Dining & Gourmet sowie Fashion & Jewelry und den darin befindlichen fast 40 Sortimentsbereichen bildet die TrendSet das vollständige Sortiment eines modernen Lifestyle Stores ab. Sämtliche wichtigen Kategorien wie Wohnen, Garten, Dekoration, Küche, Kids, Mode und Schmuck finden sich hier unter einem Dach. Hinzu kommen die zwei spezialisierten Topic Areas TrendSet Newcomer und TrendSet Bijoutex, die Raum für neue Märkte, Möglichkeiten und Verkaufsformen geben. So sind alle Sparten und Produkte an einem Marktplatz gebündelt.
Interiors & Lifestyle-Messe zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Der Juli ist der optimale Zeitpunkt für die Order der neuen Herbst- und Winterware und allen Neuheiten für Weihnachten. Händler, die ihre Herbst- und Weihnachtssortimente noch vor den Sommerferien fixieren, und ihre Order für das umsatzstärkste Quartal im Jahr frühzeitig platzieren wollen, sind auf der TrendSet im Sommer genau richtig. Vor allem Besitzer, Entscheider und Einkäufer aus dem Interiors & Lifestyle-Fachhandel, Boutiquen, Concept Stores und Boutique-Hotels nutzen die TrendSet mit ihren kuratierten Qualitätssortimenten. Hinzu kommt der Top-Messestandort München mit dem Einzugsgebiet aus kaufkräftigen Märkten des DACH-Raums, Norditaliens (Südtirol) und angrenzender Nachbarländer.
Veränderter Termin zur TrendSet Winter 2027
Im Januar 2027 findet wieder die Weltleitmesse BAU in München statt. Durch die Veränderung im sowieso schon eng getakteten Messekalender der Messe München verschiebt sich die TrendSet Winter 2027 auf Ende Februar. Der späte Termin birgt durchaus Herausforderungen für Aussteller und Fachbesucher, die die TrendSet, soweit es in ihrer Macht steht, versucht, abzufedern.
„Wir hoffen, gerade mit dem Hintergrund der Terminsituation im Februar 2027 auf die gute Partnerschaft mit der Messe München, um für alle Beteiligten eine gute Lösung zu finden. Ich bitte alle Aussteller und Fachbesucher der TrendSet jetzt schon ihren Messebesuch zur TrendSet Winter 2027 zu planen. Wegen des für alle Beteiligten herausfordernden Termins werden wir vor allem unser Social Media Engagement weiter intensivieren sowie unsere Online Inspiration Plattform TRENDSET365 nutzen, um dem Handel einen frühzeitigen Trend- und Produktüberblick zu geben. Alle bekannten Kanäle können für die Orderplanung genutzt werden. Das TrendSet Journal kommt, wie gewohnt, vor Weihnachten heraus. Außerdem stehen wir in Verhandlungen mit der Messe München, um den Fachbesuchern Extra-Benefits zu bieten“, so TrendSet Geschäftsführerin Tatjana Pannier zum herausfordernden Winter-Termin in ohnehin schon schwierigen Zeiten.
Faire Straße auf der TrendSet Sommer 2026
Die Kooperation von der TrendSet und FAIRE, dem weltweit führenden B2B-Marktplatz für den unabhängigen Einzelhandel, brachte FAIRE-Brands ein neues Messeerlebnis. Der exklusiv kuratierte Ausstellungsbereich mit 10 handverlesenen Marken aus den Bereichen Wohnaccessoires, Essen & Trinken, Beauty, Kinder & Baby sowie Schreibwaren kam gut an. Die Fachbesucher bekamen Zugang zu neuen, relevanten Marken und die Aussteller konnten ihre Marken vom Digitalen ins Reale bringen.
Globaler Marktplatz für die Branche
Kundenorientierte Preisgestaltung, die kompakte Hallensituation und eine klar strukturierte Besucherführung machen die TrendSet zu einer der produktivsten Messen im Interiors & Lifestyle-Bereich. Kurze Wege, direkte Kontakte und Orderdichte eröffnen allen Seiten neue Geschäftsperspektiven. Dabei setzt die TrendSet klaren Fokus auf Trendsicherheit und Order. Bereits ein halbes Jahr vor Saisonstart gibt sie die neuen Trends der nächsten Saison im TrendSet Blog und ihren Social Media Plattformen heraus. Und die hohen Klickzahlen zeigen mit rund 1,11 Mio. Impressions auf der Website und 1,6 Mio. Impressions auf Instagram, Facebook und LinkedIn (3 Monate vor Messe), wie stark die Trend-Prognosen der TrendSet von den Entscheidern frequentiert werden. Das neue vielfältige Sortimentskonzept und der interaktive 3D-Hallenplan sorgen dafür, dass die Besucher sich gut auf den Messebesuch vorbereiten, und gezielt ordern können.






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