Villeroy & Boch bestÃĪtigt Jahresprognose
- Christine Dicker
- vor 1 Tag
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Der Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die wirtschaftliche Lage des Konzerns in den ersten sechs Monaten des GeschÃĪftsjahres 2026 trotz eines weiterhin von geopolitischen Spannungen geprÃĪgten Marktumfelds insgesamt als noch befriedigend. Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2026 bei 635,8 Mio. ⎠und damit um 12,4 % unter dem Vorjahreswert (725,8 Mio. âŽ).
Bereinigt um Wechselkurseffekte sowie um die zum 1. Oktober 2025 verÃĪuÃerten nordeuropÃĪischen Marken Gustavsberg und Vatette betrÃĪgt der RÞckgang 7,4 %. Erfreulich entwickelte sich dagegen der Auftragsbestand: Er stieg gegenÞber dem Jahresende 2025 um 49,5 Mio. ⎠auf 199,9 Mio. âŽ.
Das operative EBIT belief sich auf 34,5 Mio. ⎠nach 47,8 Mio. ⎠im Vorjahr. Der RÞckgang resultiert im Wesentlichen aus der im Vorjahr vorgenommenen Desinvestition sowie den Auswirkungen des geopolitischen Konflikts am Persischen Golf. Das Konzernergebnis lag bei -6,8 Mio. ⎠(Vorjahr: +13,8 Mio. âŽ); maÃgeblich hierfÞr waren Þberwiegend nicht zahlungswirksame steuerliche Sondereffekte.
Dining & Lifestyle
Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle behauptete sich mit einem Umsatz von 130,0 Mio. ⎠nahezu auf Vorjahresniveau (130,4 Mio. âŽ); wÃĪhrungsbereinigt ergibt sich sogar ein leichtes Plus von 0,8 %. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung im E-Commerce mit einem Umsatzplus von 16,1 %. Leichte RÞckgÃĪnge in EMEA (-1,0 %) wurden durch ZuwÃĪchse in APAC und Americas teilweise kompensiert. Das operative EBIT stieg leicht auf 5,0 Mio. ⎠(Vorjahr: 4,8 Mio. âŽ).
âDas Ergebnis im GeschÃĪftsbereich Dining & Lifestyle ist angesichts des herausfordernden Marktumfelds besonders erfreulich. Der Beitrag unserer erfolgreichen NeueinfÞhrungen und auch das starke E-Commerce-Wachstum zeigen, dass wir nah an den BedÞrfnissen unserer Konsumentinnen sindâ, kommentiert Dr. Peter Domma, Vorstand Dining & Lifestyle und Chief Digital Officer.
Bad & Wellness
Der Unternehmensbereich Bad & Wellness erzielte einen Umsatz von 504,4 Mio. ⎠(Vorjahr: 594,1 Mio. âŽ, -15,1 %); portfolio- und wÃĪhrungsbereinigt betrÃĪgt der RÞckgang 9,4 %. WÃĪhrend der Umsatz in EMEA vor allem desinvestitionsbedingt sowie durch den Nahost-Konflikt um 14,5 % zurÞckging, verzeichneten einige MÃĪrkte wie Italien, Bulgarien und Ungarn ein erfreuliches Wachstum. APAC und Americas wiesen bei rÞcklÃĪufiger Baukonjunktur einen RÞckgang von 21,3 % auf. Das operative EBIT des Bereichs lag bei 29,5 Mio. ⎠(Vorjahr angepasst: 43,0 Mio. âŽ).
âDas aktuelle weltwirtschaftliche Umfeld stellt die gesamte Branche vor erhebliche Herausforderungen, und auch der Villeroy & Boch Konzern bleibt davon nicht unberÞhrt. Dennoch sind wir Þberzeugt: Die breitere Aufstellung durch die Akquisition von Ideal Standard wird unser GeschÃĪft gerade in herausfordernden Zeiten mittel- und langfristig stÃĪrken", erlÃĪutert Vorstand Bad & Wellness Georg LÃķrz.
Ausblick fÞr das Gesamtjahr 2026
Das globale Marktumfeld bleibt von geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit geprÃĪgt; eine weitere EintrÞbung im zweiten Halbjahr ist nicht auszuschlieÃen. Vor diesem Hintergrund bestÃĪtigt der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Prognose fÞr das Gesamtjahr 2026 mit einem erwarteten operativen EBIT von 75 Mio. âŽ.
Die gedÃĪmpfte Dynamik wird temporÃĪr durch den strukturellen Effekt aus der VerÃĪuÃerung des nordeuropÃĪischen GeschÃĪfts der Marken Gustavsberg und Vatette (zum 1. Oktober 2025) verstÃĪrkt, weshalb Nettoumsatz und operatives EBIT auch im 3. Quartal des Jahres 2026 deutlicher unter dem Vorjahr liegen werden.
âDas wirtschaftliche Umfeld bleibt auÃergewÃķhnlich volatil. Wir gehen davon aus, dass sich die geopolitischen Spannungen auch im weiteren Jahresverlauf auf unser GeschÃĪft auswirken werden und begegnen dieser Unsicherheit mit einer entsprechend vorsichtigen Planung. Der solide Auftragsbestand sowie die stabile Entwicklung im Bereich Dining & Lifestyle zeigen jedoch die grundsÃĪtzliche StÃĪrke unseres GeschÃĪftsâ, so Finanzvorstand Dr. Markus Warncke.


