• Christine Dicker

Deejo – das Lifestyle-Accessoire aus Frankreich

Aktualisiert: 14. Dez 2020

- HINTERGRUND -

Wenn man die Taschenmesser von Deejo das erste Mal in der Hand hält, dann denkt man: Wow! Wie leicht sind die denn! Und cool wie sie aussehen, mit den Tattoos auf der Klinge. Jürgen Schneider gründet deshalb aktuell die deutsche Niederlassung, um die französische Marke hier noch bekannter zu machen.

Sein Ziel ist es, die Taschenmesser nicht nur in den sonst üblichen Geschäften zu verkaufen – also in Läden für Outdoor oder Schneidwaren, sondern sie als ein Lifestyle-Accessoires zu vermarkten. Als ein Geschenk für viele Gelegenheiten, denn dank der verschiedenen Tattoos auf der Klinge (das klingt ein wenig schicker als die Lasergravur, die es je eigentlich ist) kann man ein Deejo zu einer Vielzahl von Gelegenheiten verschenken. tischgespraech.de hat mit Jürgen Schneider gesprochen:


tischgespraech.de: Herr Schneider, die Marke Deejo hat seit diesem Jahr einen eigenen Auftritt in Deutschland. Wie haben sich die Geschäfte - trotz Lockdowns - entwickelt?

Jürgen Schneider: Selbstverständlich hat der Lockdown auch seine Spuren bei uns hinterlassen. Wenn die Geschäfte geschlossen sind, können eben auch keine Produkte verkauft werden. Das haben wir natürlich auch zu spüren bekommen. Dennoch möchten wir uns nicht beklagen. Deejo ist eine junge Marke und wir befinden uns im Eroberungsmodus. D.h. viele Händler kennen uns noch nicht. Da wir mit unseren Produkten aus einer Nische kommen (Taschenmesser), aber mit unserem Konzept des Lifestyleaccessoires genau aus dieser ausbrechen wollen, schaffen wir es, viele neue Händler für uns zu begeistern. Wir sehen großes Wachstumspotential in Deutschland.

tischgespraech.de: Was ist Ihre Strategie, um die Marke in Deutschland bekannter zu machen?

Jürgen Schneider: Unsere Strategie ist nahezu dieselbe wie in unserem Heimatmarkt Frankreich. Mit deejo wollen wir das Taschenmesser als Lifestyle-Accessoire etablieren. Deejo ist entstanden, weil wir einer alten Tradition neue Eleganz verleihen wollen: ein Taschenmesser für alle kleinen Alltagsaufgaben immer bei sich zu haben.


Um dies zu erreichen, positionieren wir Deejo als sehr persönliches Männergeschenk. Wir wissen, dass Männer Messer klasse finden. Wenn diese dazu noch schick sind und zu einem passen, haben wir das Interesse unserer Zielgruppe sicher.


Wir möchten, dass jeder genau das Messer findet, das zu ihm passt. Unsere Handelskunden sollen in Deejo einen idealen Zusatzartikel im Männerregal erkennen. Denn, das wissen wir auch, Männergeschenke gibt es nicht viele.

Nach dem Vorbild der großen Modemarken erneuert und erweitert Deejo ständig seine Kollektionen. Ziel ist es, alle aktuellen Tendenzen aufzugreifen. Es gibt Messer mit klassischen Tattoo-Themen, aber auch mit Motiven aus der Musik, dem Outdoorbereich, der Jagd oder für Motorradfahrer. Die Liste ist lang.


Damit erweitern wir auch kontinuierlich unsere Zielgruppen und sorgen dafür, dass Einzelhändler unterschiedlichster Art eine Auswahl an Deejos finden, die genau zu ihrer Kundschaft passt. Vertriebstechnisch sind wir mit einer Omnichannel-Strategie aufgestellt. Das bedeutet, dass wir auf allen Ebenen präsent sind: Großhandel, Einzelhandel, Horeca, Online. Wir möchten dem Endkunden ein nahtloses Einkaufserlebnis garantieren. Das Markenerlebnis muss hierbei einheitlich sein. Deshalb produzieren wir ständig Bildmaterial und die dazugehörigen POS-Lösungen, denn alle Verkaufskanäle müssen aufeinander abgestimmt sein.

tischgespraech.de: Wie wichtig ist der stationäre Handel für Sie? In welche Verkaufskanäle wollen Sie hinein, wo sind Sie bereits vertreten?

Jürgen Schneider: Der stationäre Handel ist sehr wichtig für uns. Wäre das nicht der Fall, hätten wir nicht die Intention uns hier mit einer Niederlassung stark aufzustellen. Wir wollen unsere stationären Händler mit einem lokalen Vertriebsteam aus Deutschland heraus betreuen. Wir möchten unseren Händlern näher sein und einen direkten Draht zu ihnen haben.

In Paris betreiben wir selbst einen Flagship Store. Dieses Geschäft ist unser Testlabor für neue Produkte und POS-Lösungen. Hier haben wir den direkten Kontakt zum Endkunden. Da das Geschäft in einem sehr touristischen Viertel liegt, treffen wir dort Kunden aus allen Herren Ländern. Ein ideales Labor für Deejo sozusagen. Wir wissen somit genau auf was es im stationären Handel ankommt und was die Kunden dort erwarten. Sicherlich gibt es Unterschiede zwischen D/A/CH und dem französischen Markt. Ich möchte jedoch behaupten, dass es tendenziell in die selbe Richtung geht.


Deejo ist aktuell im klassischen Schneidwaren- und Haushaltswarenmarkt vertreten. Unsere Messer gibt es jedoch auch bei Motorradhändlern, Buchläden, Outdoorshops, Concept Stores, Einrichtungshäusern und und und.

Wir wollen überall dorthin, wo Menschen schöne Dinge und Geschenke kaufen.


tischgespraech.de: Gibt es einen eigenen Online-Shop?

Jürgen Schneider: Ja, den gibt es. Der Shop ist ein wichtiger Teil in unserem Marketingmix. Auf www.deejo.de besteht die Möglichkeit, in einem 3D-Konfigurator Messer zu personalisieren. Wir waren in 2014 die erste Firma weltweit die WebGL Technologie in eine kommerzielle Webseite integriert hat. Unsere Webseite ist sehr innovativ und zielt darauf ab, den Besucher von der Marke zu überzeugen. Wir möchten dem Besucher mit unserer Bildsprache und Technologie davon überzeugen wie innovativ, modisch und persönlich ein Deejo ist. Ein wichtiger Teil der Webseite ist das Händlerverzeichnis. Dort kann sich der Endkunde einen Händler in seiner Nähe suchen.


Genauso wie wir in unserem Flagship Store physisch unsere Verkaufskonzepte prüfen können, so gibt uns die Webseite genaue Auskunft darüber welche Messerkombinationen am beliebtesten sind. Diese Daten erlauben es uns dem Handel immer Kollektionen anzubieten, von welchen wir wissen, dass sie funktionieren.


Zwar macht unsere Webseite im Vergleich zum stationären Handel nur einen Bruchteil des Umsatzes aus, trägt aber mit der Datenbeschaffung jedes Jahr maßgeblich zu erfolgreichen Handelskollektionen bei. Ohne diese Statistiken wären Punktlandungen nicht möglich.

tischgespraech.de: Planen Sie bestimmte Aktionen, um die Marke noch bekannter zu machen?

Jürgen Schneider: Selbstverständlich. Wir stehen wie gesagt noch am Anfang und deshalb gibt es noch viel zu tun. Neben klassischer PR haben wir dieses Jahr begonnen, auch Anzeigen in den gängigen Männermagazinen zu schalten. Unsere Händler unterstützten wir des Weiteren mit der Deejo „Gazette“, einer Zeitung (gedruckt auf Zeitungspapier) die Stories zur Marke, den Machern, den Produkten usw. bringt. Alle 6 Monate kommt eine neue Ausgabe. Jeder Händler erhält seit kurzem mit jeder Bestellung einen Stapel der Gazette zur Auslage im Geschäft.

Auch liefern wir nun Geschenktaschen zu jedem bestellten Messer. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und schaffen glückliche Endkunden. Des Weitern bieten wir noch umfangreichere POS-Lösungen für jede Größe und jeden Typ von Ladengeschäft an. Gleichzeitig versuchen wir mit unseren Onlineaktivitäten Aufmerksamkeit für die Marke zu generieren und wollen auf unterschiedlichen lokalen Messen in 2021 ausstellen. Leider sind jedoch die Messen im Moment der einzige unplanbare Punkt auf der To Do Liste.


tischgespraech.de: Und wie sieht es mit Neuheiten aus?

Jürgen Schneider: Wie jedes Jahr werden wir auch in 2021 wieder viele neue Tattoos herausbringen. Unser Kreativteam hat das ganze Jahr an der neuen Kollektion gearbeitet. Ich kann Ihnen schon jetzt viele tolle Designs versprechen. Seien Sie gespannt.


tischgespraech.de: Herr Schneider, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

www.deejo.de

0 Kommentare

MIT UNSEREM NEWSLETTER IMMER AUF DEM LAUFENDEN BLEIBEN!

facebook-logo.png

© 2020 by tischgespraech.de

facebook-logo.png