• Hartmut Kamphausen

Die Innenstadt aufgewertet

- KONZEPTE -

„Die Welt im Blick, doch ganz von hier“ – das ist das Motto von Moro, dem neuen Bistro im 1. Obergeschoss von Schafferer in Freiburg i. Br.. Viel Gastlichkeit in sein Haus und ein wenig Urbanität in die Stadt am Rande des Schwarzwalds bringen will Geschäftsführer Stefan Schupp mit dem eigens für Schafferer entwickelten Gastro-Konzept.



„Als innerstädtische Fachhändler befinden wir uns in einer ständigen Konkurrenzsituation mit dem Internet im Hinblick auf das Interesse, die Zeit und das Geld der Kunden“, fasst Stefan Schupp die Motivation für den Umbau des Obergeschosses im renommierten Fachgeschäft für GPK, Hausrat, Geschenke und Accessoires auf der Freiburger Haupteinkaufsstraße zusammen. In diesem Wettbewerb gehe es darum, die Attraktivität der Innenstädte weiter zu erhöhen, um den Erlebniswert für die Kunden zu steigern. „Indem wir unser eigenes Geschäft attraktiver machen, tragen wir im Konzert mit anderen Fachhändlern, die dies ebenfalls tun, dazu bei, die ganze Stadt als Einkaufsort spannender zu machen“, so Schupp.



Und natürlich geht es für den Geschäftsführer auch darum, den potenziellen Kunden einen Grund mehr für den Besuch bei Schafferer zu geben.Obwohl bislang noch keine umfangreichen, auf das neue Bistro konzentrierten Werbemaßnahmen durchgeführt wurden, ist die Frequenz, die sich aus der Stamm- und Laufkundschaft rekrutiert, schon sehr zufriedenstellend. Auch die Resonanz der Besucher ist sehr gut, wie Schupp berichtet. Bei vielen entfaltet das Bistro die gewünschte Anziehungskraft und löst wiederkehrende Stippvisiten und längere Aufenthalte aus.


Das passt genau ins Konzept. Denn Schafferer arbeitet mit einer „hohen Schlagzahl“ bei der Präsentation und den Sortimenten. So kann die Kundin und der Kunde zum Bistrobesuch immer wieder Neues entdecken. Auch der Ladenbau, der zusammen mit der Freiburger Architektin Kathrin Dennig entwickelt wurde, ist entsprechend aufgebaut. Das bereits vor zwei Jahren umgebaute Erdgeschoss arbeitet bewusst kleinteilig und ist nicht von einem Punkt aus zu überschauen. So werden die Kunden gezielt auf die geführte Entdeckungsreise geschickt. „Wir erhalten von Kunden die Rückmeldung, dass sie doch nun bei jedem Besuch etwas bei uns finden, das sie mitnehmen“, berichtet Stefan Schupp, der den Unterton in dieser Kundenaussage eher als Ansporn sieht.


Das neue Bistro ist damit ein logischer Baustein im Gesamtkonzept. Die Sortimentsbereiche GPK und Living sind im Obergeschoss aufgrund der benötigten Fläche etwas zusammengerückt und die Präsentation kompakter geworden, ohne dass das Sortiment selber verändert wurde. Dies ist für Stefan Schupp derzeit nur ein Zwischenstand, Präsentation als auch Sortiment stehen zur weiteren Bearbeitung an. „Die Zahl der Kunden, die eine große GPK-Präsentation als spannende Erlebniswelt empfinden, ist leider rückläufig“, beschreibt der Geschäftsführer die Entwicklung. Im Sinne des Erlebnisses für alle Kunden ist deshalb hier die Veränderung notwendig.



Das Bistro selber wartet mit einem ausgesuchten Repertoire von interessanten kulinarischen Snacks auf, die ganz im Sinne des Interieurs das Regionale mit dem Urbanen und dem Blick über den Tellerrand verbinden. So werden insbesondere Produkte aus der Umgebung verarbeitet, von den frischen Forellen bis hin zur Apfelschorle vom unweit gelegenen Obsthof. „Im Moro möchten wir den gesamten Genuss echter Lebensmittel ohne unnötige Zusatzstoffe bieten“, erklärt Schupp, „dabei liegen uns Qualität und Nachhaltigkeit ebenso am Herzen wie die Regionalität unserer Lebensmittel.“ Das Ergebnis ist eine bunt gemischte Speisenkarte, auf der es, wie kann es bei Schafferer anders sein, immer etwas zu entdecken gibt.


www.schafferer.de


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